Samstag, 7. November 2009

Aktuelle Zahlen zur Neuen Grippe (Schweinegrippe)

Stand: 7. November, 12:00 Uhr
Zahl der Infizierten: Zahl der Toten: Deutschland: 29.907* Europa: 390 weltweit: 6441


Länderübersicht EU und EFTA: Zahl der Toten


Belgien: 8
Bulgarien: 5
Deutschland: 9
Finnland: 2
Frankreich: 49**
Griechenland: 35
Großbritannien: 154
Irland: 14
Island: 1
Italien: 26
Luxemburg: 1
Malta: 3
Niederlande: 10
Norwegen: 15

Österreich: 1
Portugal: 5
Schweden: 3
Serbien: 1
Spanien: 73
Tschechische Republik: 1
Ungarn: 5


Länderübersicht weltweit: Zahl der Toten


Afghanistan: 9
Ägypten: 6
Argentinien: 593
Australien: 186
Bahamas: 4
Bahrein: 6
Bangladesch: 6
Barbados: 3
Bolivien: 56
Brasilien: 1368
Brunei: 1
Chile: 136
China: 8
China (Hong Kong): 39
China (Macao): 2
Cookinseln: 1
Costa Rica: 38
Dom. Republik: 22
Ecuador: 80
El Salvador: 23
Frankreich: 36**
Gaza/Westjordanland: 1
Ghana: 1
Guatemala: 18
Honduras: 16
Indien: 478
Indonesien: 10
Irak: 7
Iran: 33
Israel: 39 Japan: 28
Jamaica: 5
Jemen: 17
Jordanien: 7
Kaimaninseln: 1
Kambodscha: 4
Kanada: 101
Katar: 5
Kolumbien: 136
Kroatien: 1
Kuba: 7
Kuwait: 21
Laos: 1
Libanon: 3
Madagaskar: 1
Malaysia: 77
Marshall-Inseln: 1
Mauritius: 8
Mexiko: 377
Moldawien: 2
Mongolei: 6
Mosambik: 2
Namibia: 1
Neuseeland: 19
Nicaragua: 11
Oman: 25
Panama: 11
Paraguay: 52
Peru: 180
Philippinen: 30
Russland: 14
Saint-Kitts und Nevis: 1
Salomoninseln: 1
Samoa: 2
Sao Tome und Principe: 2
Saudi-Arabien: 66
Serbien: 3
Singapur: 18
Südafrika: 91
Südkorea: 45
Sudan: 1
Surinam: 2
Syrien: 7
Taiwan: 27
Tansania: 1
Thailand: 184
Tonga: 1
Trinidad-Tobago: 5
Türkei: 19
Ukraine: 47***
Uruguay: 33
USA: 1004
Venezuela: 95
Ver. Arab. Emirate: 6
Vietnam: 39
Weißrussland: 7

Quellen: RKI, ECDC, CDC, dpa


Anmerkungen:
Die Zahlen der angegebenen Infektionen sind kumuliert. Das heißt, sie werden fortlaufend addiert. Die meisten Infizierten sind inzwischen längst wieder gesund. Wenn zum Beispiel 30.000 Fälle angegeben sind, heißt das, dass seit April 2009 ingesamt 30.000 Menschen mit dem neuen H1N1-Virus infiziert waren. Die Zahl bedeutet nicht, dass aktuell 30.000 Menschen infiziert sind.

* Das RKI veröffentlicht seit 12. Oktober die Zahlen der Infektionen in Deutschland bis auf Weiteres einmal pro Woche montags.

** Die Zahlen aus Frankreich enthalten auch die Zahlen aus Reunion-Mayotte, Antillen / Guyana, Franz. Polynesien und Neukaledonien.

*** Die Zahlen aus der Ukraine sind widersprüchlich. Es gibt dort zurzeit eine starke Grippewelle; die Meldungen unterscheiden zum Teil nicht zwischen Menschen, die an der saisonalen und die an der Schweinegrippe gestorben sind. Die ECDC bestätigt derzeit nur einen Todesfall, die WHO 47 (Stand 7. November). Proben von Gestorbenen werden in WHO-Laboren untersucht.

Impfstoff gegen Schweinegrippe ist knapp

In Deutschland ist der Impfstoff gegen die Schweinegrippe knapp. Vielerorts werden Impfwillige abgewiesen, weil die Dosen bereits verbraucht oder reserviert seien. Manche Gesundheitsbehörden und Impfstellen verzeichnen einen teilweise sprunghaft gestiegenen Ansturm Impfwilliger.

Impfwilligkeit kaum verändert:
Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend gaben 14 Prozent von 1000 Befragten an, sich "auf jeden Fall" gegen das neue H1N1-Virus impfen zu lassen. 20 Prozent wollen dies "wahrscheinlich" tun. Die meisten - 62 Prozent - wollen sich "wahrscheinlich nicht" oder "auf gar keinen Fall" schützen.

So sagte etwa der Düsseldorfer Stadtsprecher Michael Bergmann, während vergangene Woche 2000 Menschen geimpft worden seien, seien es bis Donnerstag dieser Woche bereits 5000 gewesen. Vor allem Kinderärzte berichten von großem Andrang. Auch an anderen Orten Deutschlands müssen gesunde Bürger unter Umständen Wochen auf ihre Spritze warten. Zunächst sollen Risikogruppen wie chronisch Kranke, medizinisches Personal und Mitarbeiter von Behörden mit Sicherheitsaufgaben den Schutz erhalten.

Impfstoff vielerorts aufgebraucht
In Bayern, dem Bundesland mit der höchsten Zahl an bestätigten Fällen von Schweinegrippe, haben etliche Mediziner nicht genug Substanzen vorrätig. Auch in einigen Praxen Sachsen-Anhalts sind die Substanzen schon verbraucht. Ebenfalls Engpässe meldet Nordrhein-Westfalen: So ist in Münster das bisher gelieferte Serum wegen des großen Andrangs bereits komplett aufgebraucht.

Baden-Württemberg beklagt "Mangelverwaltung"

Laut rheinland-pfälzischem Gesundheitsministerium wurde in den zwei Wochen seit Start der Impfungen in allen Bundesländern weniger Impfstoff ausgeliefert als geplant. Das liege den Angaben zufolge an produktionsbedingten Lieferengpässen des Herstellers. Das baden-württembergische Sozialministerium spricht von "Mangelverwaltung, weil wir zu wenig Impfstoff haben". In verschiedenen Bundesländern klagen Ärzte, dass sie nicht soviel Impfstoff haben wie sie brauchen. Teilweise werden Wartelisten geführt, die Wartezeiten können dabei mehrere Wochen betragen.

Verzögerungen in der Produktion
Ursache für die Lieferengpässe sei, "dass sich das Saatvirus nicht so schnell vermehrt, wie zunächst angenommen", sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums in Schleswig-Holstein, Oliver Breuer unter Berufung auf Angaben des Impstoffwerkes in Dresden. Laut dem Geschäftsführer der Apothekerkammer Schleswig-Holstein, Frank Jaschkowski, führten Qualitätsproblemen dazu, dass einige Chargen nicht ausgeliefert wurden. "Die Qualitätsanforderungen beim Impfstoff sind extrem hoch, da wird nur freigegeben, was absolut einwandfrei ist", sagte Jaschkowski.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Schweinegrippe Symptome


Die Symptome der normalen Influenza sind Gliederschmerzen, Schüttelfrost, sehr hohes Fieber, Kopfweh, Halsweh, Husten und ein sehr starkes Krankheitsgefühl. Die Symptome der Schweinegrippe sind derzeit die gleichen wie bei einer normalen Grippe.Im Verdachtsfall ist es unbedingt nötig einen Arzt aufzusuchen.
Der Krankheitsverlauf der Schweinegrippe ist im Moment wie bei einer gewöhnliche Influenza. Bei der Schweinegrippe handelt es sich also "nur" um eine normal verlaufende Grippe.Als die ersten Fälle in Mexiko aufgetreten waren ist schnell Panik ausgebrochen. Die Angst war, dass die neue Grippe eine ähnlich schlimme Pandemie auslösen könnte wie die Spanische Grippe im Jahr 1918. Diese Befürchtungen wurden zum Glück nicht bestätigt. Die Zahl der Erkrankten betrug im August 2009 zwar bereits 230000, die Todesrate ist nicht so schlimm wie zu erst befürchtet. Bis zum August 2009 gab es 1250 Tote weltweit.
Zusammenfassung der Schweinegrippe Symptome:
- Fieber- Gliederschmerzen- Kopfweh- Halsweh- Schüttelfrost- Husten- Starkes Krankheitsgefühl