Pilzinfektionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Haut und der Nägel. Schätzungen zufolge leiden 30 bis 50 Prozent der Erwachsenen an Fußpilz und zehn Prozent an Nagelpilz, die Zahlen sind im Ansteigen begriffen. Zwar ist ein Pilzbefall der Haut und der Nägel an sich nicht gefährlich. Er kann aber zur Eintrittspforte für andere Krankheitserreger werden und zudem kann die Tatsache, dass sich Pilze überhaupt an der Haut ansiedeln, auf andere, möglicherweise schwere innere Erkrankungen hinweisen. Eine Pilzinfektion führt jedenfalls zu unansehnlichen und langwierigen Haut- und Nagelveränderungen, und die Behandlung braucht viel Geduld von Seiten des Patienten.
Montag, 6. Oktober 2008
Pilzerkrankungen
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Labels: haut, nägel, nagelpilz, Pilzerkrankungen
Samstag, 4. Oktober 2008
Signalstörung mit Folgen
Mehr als fünf Millionen Deutsche leiden unter Blasenschwäche: Sie verlieren ungewollt Urin – tröpfchenweise oder auch in größeren Mengen. Viele trauen sich kaum noch aus dem Haus. Nur jeder zweite springt über seinen Schatten und spricht mit dem Arzt darüber.Harninkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. Bei Frauen ist die Beckenbodenmuskulatur, die für den Blasenverschluss sorgt, infolge mehrerer Geburten oder durch die Hormonumstellung in den Wechseljahren manchmal schlaff und kraftlos geworden. Dann geht beim Husten, Niesen, Lachen und bei körperlicher Anstrengung unkontrolliert Urin ab. Bei Männern steckt häufig eine Vergrößerung der Prostata dahinter, die die Harnröhre verengt. Ein abgeschwächter Harnstrahl, starker Harndrang und vermehrtes Wasserlassen, auch nachts, sind typische Anzeichen. Teilweise tritt der Harndrang so plötzlich auf, dass man es nicht mehr bis zur Toilette aushält. Frauen macht eine solche Dranginkontinenz ebenfalls zu schaffen – beispielsweise aufgrund einer Blasenentzündung.All diese Beschwerden können aber auch von einer Folgeerkrankung des Diabetes kommen. Denn neben Herz, Augen und Nieren zieht Diabetes häufig die Blase in Mitleidenschaft. Diese diabetische Zystopathie (vom griechischen „cystis“ für Blase) entwickelt sich bei fast 50 Prozent der Diabetiker. Sie kann, wenn sie nicht frühzeitig behandelt wird, zu schwerer Harninkontinenz führen.
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Labels: Blasenschwäche, Harninkontinenz
Trockene Nase?
Feuchtigkeitscreme hilft nicht
Sind die Nasenschleimhäute ausgetrocknet, ist es wichtig, sie zu befeuchten und zu pflegen – aber nicht mit normalen Kosmetikprodukten
Dr. Michael Deeg vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte rät, eine trockene Nase nicht mit üblicher Feuchtigkeitscreme zu behandeln. Diese verklebe die Flimmerhärchen, die das Sekret abtransportieren. Leitungswasser sei keine Alternative, weil es die Nase noch mehr austrockne. Ideal: spezielle Nasensalben, Sprays mit Koch- oder Meersalzlösungen sowie Nasenspülungen und -duschen aus der Apotheke.
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